BAFA Förderung unternehmerischen Know-hows

Für junge Selbstständige, bestehende und in Schwierigkeiten befindliche Unternehmer in der Designwirtschaft.

Das neue Förderprogramm fasst die bisherigen Programme zusammen:

  • Förderung unternehmerischen Know-hows durch Unternehmensberatung
  • Gründercoaching Deutschland
  • Turn-Around-Beratung
  • Runder Tisch

Zuständig für die Umsetzung des Programms ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Die Richtlinie ist am 01.01.2016 in Kraft getreten. Die Förderung des Programms erfolgt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Das Programm läuftgemäß Rahmenrichtlinie vom 28.12.2015 – bis zum 31.12.2020.


Gefördert werden

Zielgruppen (KMU):

  • Jungunternehmen – die nicht länger als zwei Jahre am Markt sind
  • Bestandsunternehmenab dem dritten Jahr nach der Gründung
  • Unternehmen – in wirtschaftlichen Schwierigkeiten

Beratungsschwerpunkte:

  • Allgemeine Beratungen – zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung
  • Spezielle Beratungen – um strukturellen Ungleichheiten zu begegnen, können zusätzlich zu den Themen einer allgemeinen Beratung weitere Beratungsleistungen gefördert werden. Hierzu gehören Beratungen von Unternehmen, die geführt werden:
    _von Frauen
    _von Migrant_innen
    _von Unternehmern_innen mit anerkannter Behinderung
    … und/oder:
    _zur besseren betrieblichen Integration von Mitarbeiter_innen mit Migrationshintergrund
    _zur Arbeitsgestaltung für Mitarbeiter_innen mit Behinderung
    _zur Fachkräftegewinnung und -sicherung
    _zur Gleichstellung und besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf
    _zur alternsgerechten Gestaltung der Arbeit
    _zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz beitragen
  • Unternehmenssicherungsberatung
    Unternehmen in Schwierigkeiten erhalten einen Beratungszuschuss zu allen Fragen der Wiederherstellung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit. Zusätzlich kann eine weitere allgemeine Beratung zur Vertiefung der Maßnahmen zur Wiederherstellung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit gefördert werden.



Zeitlicher Rahmen und Ausschöpfung

Bestandsunternehmen dürfen pro Beratungsschwerpunkt nicht mehr als fünf Tage in Anspruch nehmen. Die Beratungstage müssen nicht aufeinanderfolgen. Die Berichterstellung sowie die Reisezeiten können außerhalb dieses Zeitrahmens liegen. Diese Begrenzung gilt nicht für Jungunternehmen oder Unternehmen in Schwierigkeiten. Hier kann die Maßnahme über den gesamten Förderzeitraum (maximal 6 Monate) durchgeführt und abgerechnet werden.

Alle Unternehmen können bis zur Ausschöpfung der jeweils maximal förderfähigen Beratungskosten (Bemessungsgrundlage) pro Beratungsschwerpunkt mehrere Anträge auf Förderung stellen. Die jeweilige Fördermaßnahme muss als Einzelberatung durchgeführt werden, Seminare oder Workshops werden nicht berücksichtigt. Die Beratungsleistung muss vom Berater in einem schriftlichen Beratungsbericht dokumentiert werden.


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